Ein ungewöhnlicher Stellplatz und ein unvergesslicher Abend.

Lange genug enspannt! Es war unglaublich schön hier, bei täglichen Temperaturen von über 20° Grad und sehr lauen Nächten. Schließlich befinden wir uns hier in Höhe der afrikanischen Nordküste!

Wir wollen ja noch etwas mehr sehen. Also geht es jetzt ins Landesinnere.

Wir haben aus Reiseführern und von anderen Wohnmobilfahrern vom Ort "Piazza Armerina" gehört. Hier soll es die schönsten und umfangreichsten Mosaiken Italiens geben und einen sehr ungewöhnlichen Wohnmobilstellplatz.

Auf dem Weg ins Landesinnere fahren wir über eine gigantische Brücke mit Blick auf Modica.

Auf dem Weg dorthin sehen wir interessante Orte..........

.....interessante Landschaften......

....und interessante Transportmittel.

Wir suchen zunächst den Wohnmobilstellplatz. Man muss im Ort "Piazza Amerina" nach den Schildern mit dem "grinsenden Fuchs" Ausschau halten und ihm folgen.

Nach etlichen Kilometern "Schnitzeljagd" erst durch die Stadt und dann nur noch durch "Landschaft" sind wir am Ziel. Nach und nach treffen auch die anderen drei Wohnmobilbesatzungen ein, mit denen wir uns verabredet haben und wir sitzen gemütlich in der Runde und genießen die Sonne, bevor wir die "Ranch" besichtigen.

Straußenvögel, Pfaue und allerlei exotisches Getier gibt es hier zu sehen.

Hier gibt es eine wunderschöne Terrasse mit Poollandschaft.

Wir melden uns natürlich im Restaurant an, denn wir haben gehört, dass das Essen hier ausgezeichnet sein soll.

 

Wir sollen um 19 Uhr kommen. Das machen wir:

Man weist unserer Gruppe einen eingedeckten Tisch am Kamin zu und wir sind die einzigen Gäste, was im Winter nicht verwunderlich ist. Schließlich sind wir hier in der "Pampa".

Wir werden von der netten Bedienung gefragt, ob wir Rot- oder Weißwein bevorzugen. Bier oder Wasser können wir auch wählen. Wünsche bezüglich des Essens kann man nicht äußern. Es gibt auch keine Speisekarte. ???

 

Man bringt uns in angemessener Folge einen Gang nach dem anderen. Es gibt mindestens acht verschiedene kalte, gefolgt von etlichen warmen Vorspeisen, zwei Nudelgerichte, verschiedene Fleischsorten, Würstchen mit Kartoffel und mehrere Gemüsesorten. Wer soll das alles essen? Wein wird ständig nachgefüllt. Man hat kaum eine Chance, das Glas leer zu bekommen. Es gibt natürlich noch Gebäck, verschiedene Desserts und Kaffee.

Es geht nichts mehr! Bitte nicht!


Doch, das Ganze wird noch mit einem undefinierbaren grünen Absacker abgerundet. Danach fallen wir ins Bett und in einen traumlosen Schlaf.


Früh morgens bringt man uns frisch gebackenes Brot zum Wohnmobil und nachdem wir gefrühstückt haben, begleichen wir die Rechnung: Für den Stellplatz mit Strom, Ver- und Entsorgung und den unvergesslichen Abend im Restaurant bezahlen wir für zwei Personen 53,00 €, in Worten: Dreiundfünfzig! Unglaublich!!