In Etappen Richtung Norden

Nach gut 300 KM Fahrt auf der Autostrada mit vielen Baustellen erreichen wir am Nachmittag zusammen mit Maria und Günther den Ort "Padula". Wir stellen uns auf einen privaten Stellplatz inmitten von Obstbäumen und haben einen schönen Blick auf den Ort, der auf einen Hügel erbaut wurde.

Es ist bewölkt und regnet immer wieder. Trotzdem werfen wir den Grill unter unserer ausgefahrenen Markise an und es ist sehr lecker.

Abends setzen wir noch ein wenig zusammen um zu klönen und genießen den Pfälzer Weißwein, den Maria und Günther aus der Heimat mitgenommen haben.

Die Nacht war herrlich ruhig hier und so geht es ausgeruht nach dem Frühstück und dem Besuch bei der Ver- und Entsorgungsanlage weiter Richtung Norden. Wir haben uns als Etappenziel das 350 km entfernte "Palestrina" ausgesucht, da es hier einen Wohnmobilstellplatz unterhalb einer schönen Altstadt geben soll. Mehr als 300 - 400 km wollen wir ohnehin nicht am Tag fahren und so fahren wir bereits am frühen Nachmittag von der Autobahn und finden, Dank der guten Ausschilderung, schnell den Stellplatz an der Altstadtmauer.

Es dauert nicht lange bis Maria und Günther auch eintreffen. Wir sind bis jetzt immer gerennt gefahren und treffen uns dann auf dem Stellplatz, was sinnvoll ist da die Beiden mit ihrem großen Wohnmobil erheblich langsamer fahren und die Fahrt auch so angenehmer ist.

Wir fahren nicht gerne in einer Kolonne!

 

Nach einer kleinen Kaffeepause gehen wir in die Altstadt hoch; Das heißt, wir fahren, denn es gibt hier eine Rolltreppe (!!) vom Parkplatz zur Altstadt hoch, welche sich auch lohnt, da sich hier auch der Parkplatz für die Touristenbusse befindet.

Innerhalb der Altstadt gibt es noch einiges zu kraxeln. Hier gibt es keine Rolltreppen mehr!

Auf der Fläche der Altstadt stand vor 2000 Jahren der "Fortuna Tempel". Die Überreste wurden erst entdeckt, als im zweiten Weltkrieg die Altstadt zerstört wurde. Heute sind die Grundmauern und Tempelreste so gut wie es geht freigelegt worden.

Auf dem Foto sieht man die Überreste der "Orakelgrotte".

Der eigentliche Tempel ist leider zerstört worden, so dass man nur eine Rekonstruktion im archäologischen Museum bewundern kann. Heute findet man hier stattdessen den Palazzo Barberini. (Foto unten!)

Wir verbringen einen gemütlichen Abend im Wohnmobil, bevor es morgen auf die letzte gemeinsame Etappe Richtung Toskana geht.