Gardasee Sept-Okt 2017, Teil 2

Die "Schauderterrasse" vom Gardasee

Die Schauderterrasse vom Gardasee wollten wir schon immer mal sehen. Mit Fahrrad war uns das zu beschwerlich, da benötigt man schon Profimountainbikes und entsprechende Kondition, und mit dem Renault Twizy konnten wir dieses Highlight mangels Batteriekapazität auch nicht besuchen. Jetzt gehen wir es an:

Die "Schauderterrasse" befindet sich in Pieve de Tremosine am Nordwestufer des Gardasees. Es ist eine Restaurantterasse vom Hotel Paradiso die mehrere Meter über dem Rand des Abgrund hinausragt.

Da das Wetter zwar trocken aber leicht diesig ist, gibt es sicher bessere Tage für den Besuch dieser Terrasse mit der tollen Aussicht, aber heute wollen wir dieses bekannte Ziel besuchen.

Die Hinfahrt geht rechts unspektakulär über einige Bergdörfer stetig höher, was für die Rück- und eigentliche Zufahrt nicht zutrifft.

Nach ca. einer Stunde Fahrzeit erreichen wir das Hotel mit der berühmten Terrasse und staunen nicht schlecht.

Es ist leider diesig, aber die Aussicht ist schon der Hammer. Gegenüber befindet sich der bekannte Urlaubsort Malcésine und bei klarem Wetter gibt es eine tolle Sicht auf den Monte Baldo.

Der Blick in die Tiefe auf die Gardaseeuferstraße ist schon toll ...

... aber man sollte schon einigermaßen schwindelfrei sein um sich über die Brüstung zu beugen.

Übrigens ist der Besuch der Terrasse völlig kostenfrei und unkompliziert. Man kann kann am Hotel parken und geht durch das Restaurant zur Terrasse ohne das man etwas verzehren muss.

Die meisten Besucher verschwinden nach der entsprechenden Fotosession wieder und das wird auch geduldet, aber natürlich freut sich der Inhaber, wenn man auf einen Kaffee oder den ein oder anderen Snack einkehrt.

Die eigentliche Auffahrt bzw. für uns jetzt Abfahrt erfolgt durch die Schluchtenstraße von der Gardesanastraße nach Tremosine.

 

Ein Tunnel wird durch eine Ampelanlage gesichert, aber ....

... ansonsten geht es oft einspurig weiter ...

... und die Hupe sollte vor jeder Kurve zum Einsatz kommen. Man muss sich langsam vortasten, da ...

... sich nicht alle Zweiradgruppen so vorbildlich verhalten und vor Engstellen warten.

Wanderung nach Moniga

Vom Campingplatz geht es ein Stück bergauf und dann Richtung Moniga.

Kurze Zeit später erreichen wir ....

.... die Burganlage von Moniga, von der man ....

.... eine schöne Aussicht auf den See und die Umgebung hat.

Zwei Dinge gehören einfach zur Landschaft: Olivenbäume ...

... Weinreben und ...

... typische kleine Bars zum relaxen und genießen.

Von Moniga gehen wir runter zum See ...

... und erreichen schon bald den Hafen.

Natürlich darf ein Vollbad im See für Joy nicht fehlen ...

... und angesichts des schönen Wetters ist das ok, denn es klart immer weiter auf und die Sonne wird das Fell schnell trocknen.

Hier noch ein paar "Impessionen" von "LaCa".

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Hier ist es einfach nur schön! und wenn wir noch mehr Werbung für diesen Campingplatz machen, stehen wir irgendwann vor einem Schild am Eingang: "Completo"   Das haben wir davon :-(((.

Irgendwann ist jeder Urlaub zu Ende : "Rückfahrt"

11.10.2017 Über den Reschenpass bis nach Österreich

Heute müssen wir leider Richtung Heimat fahren, denn die Urlaube müssen ja auch bezahlt werden! ;-)

Wir umrunden zunächst den südlichen Gardasee und erreichen bereits eine gute halbe Stunde später die Autobahnanschlussstelle "Affi - Lago di Garda Süd" und fahren Richtung Brenner bis nach Bozen Süd. Hier geht es auf die kostenfreie Autobahn nach Meran und danach ins Vinschgau.

Es ist immer wieder schön durch dieses Obstanbaugebiet (Äpfel) zu fahren und die Ansteigung zum Reschenpass geht bis auf die letzten 15 KM gemächlich hoch und ist dementsprechend gut zu befahren.

Aber auch die letzte Steigung zur Passhöhe ist für 40 Tonner ebenso für alle Campingfahrzeuge sehr bequem zu befahren bzw. zu erklimmen.

Kurz nach der Passhöhe überqueren wir die Grenze zu Österreich und rollen gemächlich über Nauders bis ins Inntal nach Pfunds.

Eigentlich kurz vorher, denn hinter der "Kajetansbrücke" fahren wir ans Innufer und auf den schön angelegten Campingplatz "Via Claudiasee"in Pfunds. Weitere Infos: www.camping-pfunds.at"

 

Wow, der ist echt schick angelegt:

 

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Zollfreigebiet Samnaun (Schweiz)

Direkt am Campingplatz geht es von 900 Meter ü.M. auf 1846 Meter ü.M. zur zollfreien Zone Samnaun. Aus früheren Zeiten kennen wir dieses Bergdorf als echtes "Einkaufsschnäppchen". Tanken können wir hier immer noch recht günstig, aber alles andere lohnt sich aufgrund des "exorbitanten" SFR Kurs nicht mehr! Für einen Kaffee zahlt man gut und "nicht" gerne 5,00 € und ans Essen gehen sollte man erst gar nicht denken. Die Schweizer leiden sehr unter der hohen Währung und wir werden sehen wie lange das gut geht!

Fazit: Bitte die Preise für Uhren, Schmuck oder Parfüm genau vergleichen! Die sind im Internet meistens um einiges günstiger!

 

Richtige Schnäppchen gab es hier vor 10 Jahren!

 

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Ausflug zu den Pfundser Tscheywiesen

Heute besuchen wir die Tscheywiesen von Pfunds. Die kennen wir schon von früheren Winterurlauben in Pfunds und möchten sie heute wieder erwandern. Pfunds liegt auf ca. 950 Meter und zumTscheytal geht es bis auf 1600-1700 Meter hoch. Es ist eines der schönsten Täler im Tiroler Oberland.

Das Tal ist mit etlichen Heustadln gespickt. Jeder Stadl gehört einem Bauern, der die Hütten zum Einlagern von Heu, aber auch für die Übernachtung und zum Kochen auf der Alm verwendet.

Gezählt haben wir sie nicht, aber es sind bestimmt über 100 dieser "Stadl". Im Winter sind hier tolle, aber anspruchsvolle Langlaufloipen gespurt und um zu dem Parkplatz zu kommen benötigten wir in der Vergangenheit schon etliche Male Schneeketten oder mussten die letzten 300 Höhenmeter zu Fuß erwandern.

 

Hier eine Auswahl von Fotos. Zum Vergrößern bitte anklicken!

12.10.2017 Letzter Stopp in "Aura an der Saale"

Wir verlassen gegen 10 Uhr nach Besuch der V+E den schönen Campingplatz in Pfunds. Diesesmal fahren wir mautfrei erst über Landeck, und dann über Imst bis nach Nassereith. (Die Vignette für dieses kurze Stück lohnt sich echt nicht!) Ab Nassereith beginnt der Fernpass, der heute gut zu befahren ist. Wir ereichen bald Reutte und bei Füssen die A7 Richtung Würzburg.

Zwischen Würzburg und Fulda liegt unweit der Autobahn A7 "Aura an der Salle". Hier gibt es laut Internet eine schöne Brauereigaststätte.

Auf dem Parkplatz, der direkt an der Saale liegt, kann man bei Einkehr im Brauhaus kostenfrei übernachten. Das möchten wir heute nutzen!

 

Fazit: Der Parkplatz liegt direkt am Ufer der Saale und ist sehr ruhig.

(Am Rasen 151, 97717 Aura an der Saale) Die Gastronomie ist echt "spitzenklasse" und hier haben wir sicher nicht zum letzten Mal gut und ruhig übernachtet.

 

Fotos zum vergrößern bitte anklicken!

Eine tolle Reise geht zu Ende, aber wie sagt man: Nach der Reise ist vor der Reise!

 

Die letzte Strecke geht heute über die A7 Richtung Kassel, dann über die A44 und die A33 bis nach Osnabrück und eine kurze Strecke über die A30 bis nach Ibbenbüren.

 

Mit dem Ziel am Gardasee haben wir für diesen Herbst die richtige Wahl getroffen. Die gemeldeten Temperaturen von 20 Grad wurden meistens erheblich übertroffen und wir konnten oft tolle und warme Abende vor dem Caravan verbringen.