Es geht heute über die längste Brücke Frankreichs auf die zweitgrößte Insel zur "Ile d'Olderon".

Blick auf "alte" Brückenteile und eine Festung im Meer.

Es soll eine der schönsten Ecken in diesem Land sein, aber diese Meinung teilen wir nicht. Es gibt wirklich schöne Strände und malerische Orte, aber wir haben in diesem Urlaub schon Besseres gesehen.

Beim Umrunden der Insel halten wir an einem schönen Strand und nehmen unser verspätetes Frühstück ein.

Ein Blick auf die Anzeigentafel nötigt uns, nach einer Ver- und Entsorgungsstation Ausschau zu halten. Da diese Stationen in Frankreich in fast jedem Ort zu finden sind, brauchen wir auch jetzt nicht lange, um außerhalb eines Campingplatzes eben diese zu finden. Das Entsorgen ist eigentlich immer kostenfrei und für 100 bis 200 Liter frisches Trinkwasser zahlt man maximal 1,00 €, in seltenen Fällen 2,00 €. Hier auf der Insel ist man sich aber einig für 100 Liter Trinkwasser 4,00 € zu nehmen. In Worten: VIER!

Der Wassertank ist leer und der Abwassertank voll. Geht nicht anders;-(.

Ich hole von der Campingplatzrezeption den teuren Jeton und will gerade das Wasser auffüllen, als unser Blick auf die Preistafel des Campingplatzes gelenkt wird. Meine Hand mit dem Jeton ist schon beim Schlitz, als sie zurückzuckt; Für 9,40 € kann man sich einen großen Platz mit schönem Meerblick inkl. Wasser und allen anderen Annehmlichkeiten mieten. Wir gehen zur Rezeption zurück, geben den Jeton zurück und buchen uns ein.

Hier können wir uns ausbreiten. Wir holen Tisch und Stühle aus der Heckgarage und gehen erstmal an den Strand. Hier liegt ein Schiffswrack am Strand. (War der Kapitän abgelenkt?)

Zurück am Platz aktivieren wir den Grill und genießen den lauen Herbstabend, bis es gegen 23:00 Uhr in die Koje geht.

Gute Nacht!