25.05.2015 Abschied von St.-Pol-de-Leon.    Nordwärts bis Cancale

Wie auch im letzten Jahr haben wir die Zeit auf dem Campingplatz "Ar Kleguer" sehr genoßen! Wir müssen langsam in Etappen Richtung Heimat und wollen ja auch noch etwas andres sehen.

Das nächste anvisierte Ziel ist Cancale und dort landen wir kurz nach Mittag auf dem örtlichen Wohnmobilstellplatz.

Nach dem wir uns auf dem Platz eingerichtet haben, genießen wir die Sonne und einen kühlen Drink. Dann geht es nachmittags runter in Ort. Neben dem Stellplatz gibt es einen Wanderweg durch den Wald und so ist man in  

15 Minuten am Strand.

In Cancale ist viel Rummel, denn Pfingstmontag ist auch hier in Frankreich seit 2009 wieder ein Feiertag.

Cancale ist "die" Hochburg für Austernzucht und dementsprechend gut und günstig sind die Angebote im Hafen.

Wir erinnern uns an Preise von 5,00 € je Auster in Berlin oder Hamburg. Hier bekommt man dafür ein Duzend ...

... denn die Austern werden hier direkt am Strand gezüchtet.

Frischer geht nicht!

Stellplatzinfo:

Parking Ville-Ballet, Rue de Francais Libres, F-35260 Cancale

Stellplatz für ca. 50 Mobile am Ortsrand über Cancale. Relativ ebener und geschotterter Platz, mit Hecken und Büschen unterteilt. Sehr ruhig gelegen!

Fußweg ins Ortszentrum ca. 1 KM, Supermärkte in 1,5 KM Entfernung

Gebühren: 8:00 € / 24 Std., Entsorgung incl., Wasser 3,00 € / 10 Minuten

Bezahlung mit EC Karte! 

St.-Pol-de-Leon nach Cancale 198 KM

26.05.2015 Zwischenstopp in Honfleur

Honfleur war ja auf der Anreise in die Bretagne schon unser Etappenziel und es gibt natürlich in der Nähe noch weitere schöne Stellplatzoptionen, doch wir entscheiden uns wieder für Honfleur, weil wir noch Saint-Valery-en-Caux besuchen möchten. Der dortige Stellplatz ist jedoch so stark frequentiert, dass man bis mittags da sein muss um einen schönen Platz in der ersten Reihe zu ergattern.

Das schaffen wir natürlich von der Bretagne nicht! Also durchqueren wir die Halbinsel der Normandie und parken unser Wohnmobil gegen 13:00 Uhr auf dem Stellplatz in Honfleur.

Da wir früh hier sind, gehen wir auch heute wieder in den Ort mit dem schönen Innenhafen.

Wie immer gibt es hier eine Menge Fotomotive...

... viele regionale Produkte.

Kaufhausdedektive gibt es natürlich ebenso ....

.... wie leckeres Speiseeis.

Stellplatzinfo: siehe 13.05.2015

Cancale - Honfleur 240 KM

27.05.2015 Saint-Valery-en-Caux

Honfleur war wieder toll, aber heute morgen fahren wir früh los und sind schon vor 12 Uhr in St.-Valery.  

Das ist gut, denn wir ergattern einen Platz in der ersten Reihe.

Toll, denn das Wetter ist richtig gut und so holen wir die Stühle raus und genießen die Sonne vorm Womo.

Vorher überqueren wir aber wieder die Seine über die "Pont-d`Normandie" und ....

.... und sehen schon bei der Abfahrt ....

.... die nächste spektakuläre Brücke, die über den Hafenkanal führt.

Keine zwei Stunden erreichen wir unser heutiges Etappenziel.

Auf der wirklich schmalen Zufahrt zum Stellplatz in St.-Valery-en-Caux warnt ein Schild vor dem ungesicherten Uferbereich. Zu Recht, denn es geht ziemlich eng zu. Gegenverkehr ist hier ein Problem.

Der Stellplatz liegt direkt am Leuchtturm und der Hafeneinfahrt.

Hier trifft Black (nicht ganz) auf White...

.... und anschließend auf Bunt!

Mutproben von der Hafenmauer (ca. 8 Meter) gehören für die Dorfjugend natürlich zum alltäglichen Programm.

Im Fischereihafen sehen wir dann diesen "beschissenen" Transporter :-).

Wir untersuchen den Leuchtturm am Stellplatz ....

.... und die atemberaubenden Kreidefelsen.

Abends lassen wir Joy mit zwei anderen Hunden am Stellplatz toben.

Fotogallerie zum anklicken:

Honfleur nach Saint-Valery-en-Caux 94 KM

28.05.2015 Letzter Stopp in Frankreich - Calais

St.-Valery war wie immer toll, aber wir müssen jetzt an den Heimweg denken. Eine Übernachtung an der Küste von Frankreich muss aber noch sein bevor wir die Küste verlassen und so fahren wir nur knappe 100 KM zum Stellplatz im Hafen von Calais. Da wir dort bereits gegen 13 Uhr den Wohnmobilschlüssel drehen, können wir uns einen Platz in der ersten Reihe aussuchen.

So haben wir die Fähren, die teilweise im 15 Minutentakt ein- und auslaufen stets im Blick .....

.... und können abends einen tollen Sonnenuntergang genießen.

Bei dieser tollen Stimmung sitzen wir noch ein wenig auf den vorderen Sitzen und genießen mit einem Glas Wein und toller Musik den letzten Abend in Frankreich. Schön wars!

Saint-Valery-en-Caux bis Calais 93 KM

29.05.2015 Letzter Stopp: Nordhorn

Bereits um 09:30 Uhr rollen wir von der V+E in Calais und nehmen die letzte Etappe bis nach Hause in den Angriff. Fast, denn hinter der holländischen Grenze fahren wir von der A30 und nehmen 10 KM Umweg in Kauf, um noch einen letzten Stopp auf dem Reisemobilstellplatz am Vechtesee in Nordhorn zu genießen.

Der Platz ist, wie fast immer, gut besucht. Nur an der südlichen Seite sind noch einige Plätze frei, da dort der SAT-Empfang durch hohe Bäume stärker eingeschränkt ist. Wenn man die passenden Baumlücken findet, klappt es aber auch mit dem Fernsehempfang.

Am frühen Abend genießen wir noch ein Abschlussessen im "Pier 99".

Am Wochenende hat man hier ohne Tischreservierung kaum eine Chance und so sind wir bereits gegen 17 Uhr dort, um überhaupt noch etwas zu Essen bekommen.

Eigentlich endet hier der Reisebericht, denn wir fahren morgen die letzten paar KM nach Hause.

Ein Foto möchten wir Euch jedoch nicht vorenthalten.

Man hat dieses Riesenposter auf der Herrentoilette neu angebracht.

Tja, meine Herren, hier hat man die Qual der Wahl ;-).

Calais - Nordhorn 504 KM

30.05.2015 Ein Katzensprung bis nach Hause.

Auf geht es zur letzten Etappe in diesem Urlaub. Noch kurz zur V+E und dann rollen wir Richtung A30 und die letzten KM nach Hause, wo wir um 11 Uhr ankommen.

Ein schöner Urlaub ist leider zu Ende, aber wie heißt es so schön:

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!!

 

Nordhorn - Ibbenbüren 58 KM