Anreise mit winterlichem Start ... bis Wertheim Village.

Da haben sich wohl viele verkalkuliert ... und Sommerreifen montiert.

Wir auch, aber nur bei den Pkw's! Unser Wohnmobil fährt das ganze Jahr mit Winterschlappen. Wir waren die ständige Wechselei leid und die Reifen wurden nicht erneuert, weil sie abgefahren waren, sondern weil sie zu alt wurden.

 

Heute sind wir darüber froh, denn der Winter hat wieder Einzug gehalten. Auf der Siegerlandlinie A45 war es nach Schnee- und Hagelschauern teilweise so glatt, dass sich einige Unfälle ereignet haben.

 

Es wird also Zeit, dass wir den hoffentlich warmen und sonnigen Süden erreichen. Die Aussichten sind jenseits des Alpenhauptkammes ziemlich gut und sind wir guter Dinge jetzt die Kombination Urlaub und Arbeit erfolgreich auszuprobieren.

Schnee und Graupelschauer machen die Fahrt zu keinem Vergnügen!

Nach 293 KM ist für heute Schluss. Wir parken das Gespann auf dem Parkplatz von Erwin Hymer World. So heißt jetzt das ehemalige ExpoCamp in Wertheim.

Hier gibt es "Hot Dogs" vom Weber Grill ....

.... und auf dem Kopf stehende Häuser.

Selbst das Auto steht im Carport auf dem Kopf! Das geht hier alles nicht mit den rechten Dingen zu.

Für die Beifahrerin gibt es hier auch viel zu schauen. Shopping ohne Ende! Eine aufgefüllte Kreditkarte hilft hier ungemein :-).

Bis südlich vom Reschenpass.

Nach einer sehr ruhigen Nacht auf dem Stellplatz in Wertheim weckt uns die Sonne.

Von Wertheim erreichen wir nach einer halben Stunde die A7 und sind schon bald im Allgäu. Weiter geht es über den Fernpass Mautfrei nach Imst und weiter über den Reschenpass nach Italien.

Südlich vom Reschen suchen wir eine Übernachtungsgelegenheit und landen an der Pizzeria Haidepark. Hier darf man, Verzehr vorausgesetzt, kostenfrei übernachten.

Die Pizza mit Knoblauch ist absolute Spitze und Vampire werden uns heute Nacht sicher meiden!

Die nahe Hauptstraße ist nachts so gut wie nicht befahren, so dass sie nicht stört!

Gegenüber vom Restaurant Heidepark ist ein Kriegerdenkmal für die gefallenden Soldaten aus dem ersten Weltkrieg, welches  als Geschichtsfälschung umstritten ist, weil viele Fakten nicht stimmen sollen.

Einige Stimmen fordern sogar den Abriss des Denkmals!

Im Tal sieht man die beiden Burgen, wobei nur die oberste weiße Burg renoviert wurde. Die untere ist eine Ruine.

Die letzte Etappe bis zum Gardasee

Nach einer erfreulich ruhigen Nacht weckt uns die Sonne und der sehr intensive Knoblauchgeschmack :-).

Nach 231 KM erreichen wir gegen 14:30 Uhr den Stellplatz in Peschiera del Garda in der Via Milano 43. Die Gebühren sind im Gegensatz zum Winter von 12,00 € auf 15,00 € angepasst worden und wir haben auch mit einem Anhänger genug Platz zum Parken.

Wir gehen nachmittags in den Ort und genießen einen Vino Rosso della Casa (Hauswein) an einer der vielen Terassen im Ort.

Auf dem Rückweg hat Joy Durst und springt direkt komplett in den Brunnen. Sie ist und bleibt eine Wasserratte;-).

Wir schicken abends eine E-Mail zum Campingplatz LaCa, wo wir ab übermorgen eine große Parzelle mit "Aussicht" reserviert haben und fragen, ob wir nicht schon einen Tag früher anreisen können.

Es dauert nicht lange und wir erhalten die Bestätigung, dass der Platz bereits für uns frei ist.

Schön, dann geht es morgen auf den Campingplatz und der "Arbeitsurlaub" kann beginnen.

Weiter geht es mit "Urlaub und Arbeit auf LaCa"!