Heimreise in kleinen Schritten!

Toll war es auf "LaCa"!

Aber jetzt müssen wir langsam an die Heimreise denken. Nachdem wir uns von den wirklich lieben Campingplatzbetreibern verabschieden, nutzen wir den Service, dass unser Twizyanhänger mit dem platzeigenen Geländewagen über die winkelige und steile Auffahrt bis zur Zufahrtsstraße gebracht wird. Dort hängen wir ihn wieder hinter dem Wohnmobil an und fahren nur ein paar Kilometer (ca. 25) südwärts bis zum Stellplatz in Pieschera, den wir auch auf der Hinfahrt schon besucht haben. Es ist wesentlich voller als vor 4 Wochen, aber wir erwischen einer langen Stellplatz in der hintersten Ecke, wo wir den Anhänger nicht abhängen müssen.

Wir besuchen natürlich wieder den schönen Ortskern von Pieschera und sehen gegen Abend ....

.... Richtung Norden dieses schöne Wolkenspiel, welches hoffentlich nicht schlechteres Wetter ankündigt!

 

Am nächsten Tag fahren wir über die Brennerautobahn bis nach Bozen-Süd, über Meran und durch den Vinschgau bis auf den Reschenpass ....

.... wo wir neben der Grenzstation ....

.... der Pizzeria Hans ....

.... und diesem Wildgehege auf einem öffentlichen Parkplatz parken und nach einer guten Pizza hervorragend übernachten können.

Am nächsten Tag geht die Etappe mautfrei durch das Inntal bis nach Landeck, dann über die Bundesstraße 171 ein kurzes Stück neben der Autobahn bis nach Imst. Für dieses kleine Stück Autobahn lohnt es sich wirklich nicht eine GoBox (> 3,5 to.) oder eine Vignette zu erwerben.

Achtung: Ein Tunnel lockt von Fließ nach Zams um Landeck zu umgehen. Dieser Tunnel ist allerdings Mautpflichtig und die Strafen, die in Österreich fällig werden wenn man ohne GoBox oder Vignette erwischt wird, sind ziemlich heftig!

Tipp: Über den Reschenpass kommend erst Landeck als Ziel in die Navi eingeben und dann erst Reutte oder Füssen. Dann kann eigentlich nichts passieren!

Von Imst fahren wir dann über den Fernpass nach Füssen auf die Autobahn A7 Richtung Norden. Bei Rotenburg ob der Tauber wird unsere heutige Etappe auf dem dortigen Stellplatz beendet.

Stellplatzinfo: Stellplatz P2, Nördlinger Straße, 91541 Rotenburg/Tauber

10,00 € / 24 Std., Strom je kWh 0,50 €, Wasser 50 Ltr. 1,00 €

Der Stellplatz liegt direkt neben der historischen Altstadt.

 

Man kann hier auf die Festungsmauer gehen ....

.... und über Holzbrücken ....

.... und alten Mauern ....

.... die historische Altstadt umrunden.

Innerhalb der Stadtmauern findet man einen tollen Ort ....

.... mit vielen geflegten und gut restaurierten alten Häusern.

Am nächsten Tag wollen wir eigentlich zuhause ankommen, aber der Verkehr auf der Autobahn ist auch durch das Ende der holländischen Frühjahrsferien echt heftig.

Am frühen Nachmittag  entscheiden wir uns deshalb für einen weiteren Stopp auf dem uns bereits bekannten Stellplatz in Olpe am Biggesee.

 

Stellplatzinfo: Stellplatz am Freizeitbad, Seeweg 5, 57462 Olpe

Platz für 10 Mobile am Rande eines Parkplatzes am Freizeitbad. Reservierte Längsparkplätze direkt am Ufer des Biggesees.

Gebühren: 8,00 €, Strom 1,00 € für 2 kWh, Wasser 1,00 € / 100 Ltr.

Einkaufsmöglichkeiten in 200 Meter, Ortskern in 500 Meter Entfernung. Nettes Restaurant mit kleiner, aber guter Speisekarte hinter dem Freizeitbad direkt am Seeufer.

Wir genießen auf der Terrasse des Restaurants ein paar kühle Getränke und verbringen mit einem anderen Wohnmobilistenehepaar, die wir dort kennengelernt haben, einen schönen Abend.

 

Die Fahrt am nächstem Tag verläuft stressfrei und so können wir bereits kurz nach Mittag den Zündschlüssel zuhause abziehen.

 

 

Fazit:

Der Versuch Urlaub und Arbeit zu verbinden hat gut funktioniert.

Dank guter Internetverbindung und Wegfall der Roaminggebühren in unserem Telefontarif war es möglich ohne Zusatzkosten mit Büro und Kunden zu telefonieren und Dinge über das Internet abzuarbeiten. Die Zeit der ausländischen Telefonkarten ist endlich vorbei!

Es wird sicher eine Wiederholung dieses erfolgreichen Versuchs geben, denn wenn es so ermöglicht wird für längere Zeit zu verreisen, ist das eine wirklich gute Alternative mit der man gut leben (verreisen) kann!

Allerdings ist diese Option nur geeignet, wenn man länger an einem Ort verweilt. Für Kurztrips, bzw. Rundreisen mit häufig wechselnden Stellplätzen finden wir, dass ein Abschalten vom Alltagsstress ebenfalls sehr wichtig ist. Dann werden wir die beruflichen Tätigkeiten auf das Notwendigste beschränken.

 

Wie immer freuen wir uns auf Feedbacks im Gästebuch oder per E-Mail und wir hoffen, dass wir einige Tipps und Anregungen für Gleichgesinnte geben konnten!