Camping LaCa in Padenghe sul Garda

Wie unter "Anreise" beschrieben, konnten wir unsere gebuchte Parzelle einen Tag früher beziehen. Da die Anfahrt bzw. Zufahrt zu den Stellplätzen teils abenteuerlich eng und steil ist, bot uns der Chef vom Platz (Fabrizio) an, den Anhänger mit dem Geländerwagen runter zu fahren. Das war gut so, denn es wäre in der letzten Kurve sicher sehr eng geworden.

Dieser Service wird auch für Wohnwagen bei der Abreise angeboten, da viele mit Frontantrieb den steilen Berg nicht hochkommen.

Nachdem wir das Wohnmobil auf die richtige Stelle geparkt haben, wird der Twizy abgeladen ....

.... und alles gemütlich hergerichtet. Die Tisch-Bank-Garnitur (Bierzeltgarnitur), die unter dem Twizy auf dem Anhänger verzurt ist bekommt auch den richtigen Platz mit Aussicht.

Wie immer, sind wir begeistert von der Pflanzenvielfalt und dem super gepflegten Platz. Man denkt fast, man campiert in einem botanischen Garten. Aber darüber haben ja wir in den vergangenen Jahren bereits ausführlich berichtet.

Wanderung über Monte zum Castello von Padenghe mit einem Besuch von einem privaten Museum

Nach meiner offiziellen Bürozeit starten wir heute mit unseren Freunden Mecki und Reinhold, die uns hier für eine Woche besucht haben, gegen 12:30 Uhr zu einer Wanderung zur Burg von Padenghe.

Es geht zunächst über Wiesen und entlang von tollen Villen stetig hoch bis nach Monte.

Das ist ein Ortsteil von Padenghe und der liegt, wie der Name schon verrät, auf einer Anhöhe und bietet tolle Aussichten auf den Gardasee.

Als wir fast die Höhe von Monte erreicht haben, sehen wir einen Hinweis auf ein Museum und werden von einem älteren Herren mit den Worten "Looki, Looki" und einer eindeutigen Geste zu einem Besuch eingeladen.

Von seiner Terrasse hat man einen Superblick ins Tal und auf den See.

Die Eindrücke vom Museum möchten wir Euch in der folgenden Fotogallerie vorstellen. Zum Vergrößern die Bilder anklicken!

Wirklich interessant, was der ältere Herr hier zusammen getragen hat und die Fotos können nur ein klein wenig die Eindrücke wiedergeben.

Eintritt wird hier nicht verlangt, aber wir geben ein paar Euros in ein Spendenglas, was am Ausgang positioniert ist.

Über dem Museum ist ein Terasse mit tollem Blick auf den See, welche wir für eine Pause nutzen....

.... bevor wir weiter bergauf durch Monte gehen und diese eigentümliche Baustelle...

.... und ein Haus mit unabhängiger Stromversorgung entdecken. ;-)

Es ist schön warm und Joy nutzt das nächste Wasserbecken nicht nur zum trinken, sondern geht gleich komplett rein ;-)

Eine kurze Zeit später erreichen wir unser heutiges Ziel; Das Castello von Pagenthe ....

.... in denen sich hinter den alten Mauern eine kleinen Häusersiedlung befindet, die auch heute noch bewohnt ist.

Bevor wir wieder zum Gardasee runterwandern, genießen wir ein kaltes Getränk auf der Terrasse einer Bar.

Von hier hat man einen tollen Blick ins Tal und auf den südlichen Gardasee.

Der "Igelweg" nach Moniga

Wir wollen heute nach Moniga wandern. Nicht direkt, sondern durch die Wein- und Olivenfelder am Hang. Es geht zunächst zum Supermarkt an der Hauptstraße, dann westlich über einen Hügel bis wir rechts in einen Schotterweg abzweigen, der auch als Radweg nach Salo ausgeschildert ist. Nach bereits ca. 200 Meter ist eine Abzweigung nach links mit einem "Igelschild" gekennzeichnet. Hier geht es ein Stück berghoch ....

.... und schon bald geht es rechts in den Hangweg Richtung Norden. Durch Klatschmohnfelder kommen wir an eine Hundetränke in Form eines Baches.

Aufgrund der hohen Temperaturen ist ein Bad natürlich auch nicht schlecht!

Puh.. ist das warm! Erst mal eine Pause!

So läßt es sich aushalten!

...... so auch! Hauptsache Schatten!

Obwohl ...... die Schafe müssen natürlich auch .....

..... unter Kontrolle gehalten werden! ... "Ganz rechts wieder zur Herde, aber Dalli-Dalli!"

Nach einer guten Stunde erreichen wir Moniga del Garda und die dortige Burganlage......

..... von welcher man ebenfalls eine Superaussicht auf den südlichen Gardasee hat.

Twizy Tour nach Salo

Heute geht`s mit dem Twizy ins ca. 20 KM entfernte Salo. Eine quirlige Stadt mit echten Parkplatzproblemen im Zentrum, aber .....

..... nicht für uns, denn wir dürfen mit der Quadzulassung natürlich auf den vielen Motorrad- und Rollerparkplätzen parken. Unser Nachbar ist ein BMW C1 Roller, den wir exakt in den selben Farben auch bereits mal hatten.

Für den Rückweg wählen wir die längere, aber schönere Strecke entlang der Küste.

Joy ist natürlich immer ordnungsgemäß angeschnallt!

In einem Hafen entdecken wir diese ....

.... in einem Baum geschnitzte Marienfigur, die offentsichtlich dem Baum nicht schadet!

Wir haben natürlich viel mehr gesehen. Strandtage bei richtig sommerlichen Temperaturen. Meistens bin ich nach der "Arbeit" mit Campingstuhl und kalten Erfrischungsgetränken mittags ebenfalls an den Strand gegangen. Edi hat meine Arbeitszeit aber auch genutzt um den "Womohaushalt" zu erledigen und einkaufen zu fahren.

Abends haben wir oft mit lieben Nachbarn, die wir während des Aufenthaltes kennenlernen durften, zusammengesessen und eine schöne Zeit verbracht.

Wir haben auch viele weitere Wanderungen unternommen, diese aber hier nicht dokumentiert!

Toll war es wieder auf "LaCa" und wir kommen immer gerne wieder!

 

Weiter geht es mit der Heimreise und dem Fazit auf der nächsten Seite!