01.10.2014 Ins holländische Friesland - Harlingen

Nachdem wir die vorbildlichen Sanitäranlagen ausgiebieg genutzt haben, fahren wir über den Damm zwischen Nordsee und Ijsselmeer ins holländische Friesland bis nach Harlingen.

Hier stellen wir das Womo auf dem Stellplatz im Fischereihafen ab.

Der Platz ist entgegen der Info im Womo Führer doch mit einer vorbildlichen Ver- und Entsorgungsstation ausgestattet.

Nach dem Frühstück (Mittagessen) gehen wir in wenigen Minuten ins historische Ortszentrum, welches mit vielen Geschäften und gemütlichen Kneipen auffällt.

Auf dem Weg ins Zentrum überqueren wir die alte handbetriebene Drehbrücke, die uns in das alte Hafenbecken und zum barocken Rathaus bringt und natürlich ist auch hier der Ort mit schönen Grachten durchzogen.

Am Fähranleger genießen wir ein kaltes Getränk in der Sonne und schauen dem quirligen Treiben der Touristen und Schulklassen zu, die nach Vlieland oder Terschelling übersetzen.

Stellplatzinfo:

Stellplatz am Fischereihafen, 8860 Harlingen, Nieuwe Vissershaven 17

16 markierte Stellplätze auf Asphalt, Info: www.harlingen.nl

Gebühren 7,50 €/24 Std., Wasser 0,50 €/100 Ltr., Strom 1,00 €/2 KWh

Ortszentrum mit Restaurant und Einkaufsmöglichkeiten in 600 Meter Entfernung.

Den Helder - Harlingen 59 KM

02.10.2014 Ins holländische Friesland - Lauwersoog am Lauwersmeer

Vom schönen Harlingen entscheiden wir uns heute für das Lauwersmeer, denn das Wetter soll zum Wochenende richtig gut werden, Genau richtig für das Meer und schöne Fahrradtouren.

In der ProMobil App finden wir einen Stellplatz, dessen sehr guten Beurteilungen uns neugierig macht. Gegen Mittag rollen wir auf den Stellplatz "Lauwersmeerplezier" und sind überrascht, dass noch soviele Plätze frei sind. OK. morgen ist in Holland natürlich kein Feiertag und für die Urlauber aus Deutschland ist es noch zu früh. Die werden erst gegen späten Nachmittag anreisen.

Wir haben schon oft von einem Volltreffer gesprochen; Dies ist einer!

Es passt aber auch alles, wie ihr auf den folgenden Fotos erkennen könnt.

Direkt am Wasser gelegen und nach Süden ausgerichtet ...

... Terrasse mit tollen Sitzmöbeln und Grillmöglichkeit ...

... einen tollen Aufenthaltsraum mit vielen Sitzmöglichkeiten, Infomaterial und gekühlten Getränken ...

... frische Krabben und andere Meeresfrüchte gibt es in 200 Meter Entfernung im Fischereihafen, wo auch die Fähre zur nördlichsten holländischen Insel "Schiermonnikoog" ausläuft.

Später untersuchen wir mit Fahrrädern die nächste Umgebung. Um das "Meer" werden wir morgen fahren.

Abends sitzen wir vorm Womo und genießen den herrlichen Sonnenuntergang.

 

Mehr davon in der Fotogalerie. Zum Vergrößern bitte anklicken!

Stellplatzinfo:

Lauwersmeerplezier, 9976 Lauwersoog, Kustweg 30

16 Stellplätze auf Rasengittersteinen oder Beton auf dem Gelände einer Ferienhaus- und Bootsvermietung. Super Blick auf das Lauwersmeer.

Gebühren: 15,00 € / 24 Std. inkl. Strom, V+E, Duschen, WLAN, Terrasse und Aufenthaltsraum.

Restaurants und Fährhafen in 200 Meter, Supermarkt in 800 Meter Entfernung.

Für uns bis jetzt der beste Platz in Holland!

Harlingen - Lauwersoog 71 KM

03.10.2014 Mit dem Fahrrad ums Lauwersmeer

Wie vorhergesagt wechseln sich heute vormittag Sonne mit Hochnebel, der sich aber bis mittags auflösen soll.

Kaum Wind und so können wir den Frühstückstisch draussen decken. Die Hochnebelschwaden verschwinden immer mehr und so sehen wir um 12:00 Uhr eine Sonne die ungetrübt vom blauen Himmel scheint. Wir satteln die Fahrräder und machen uns auf den Weg zur Umrundung des "Meeres". Immerhin fast 50 KM erwarten uns und wir sind auf die Eindrücke des Nationalparks gespannt.

Unterwegs entdecken wir diesen schönen Wohnmobilstellplatz der für jeden Platz eine private abgegrenzte Terrasse bietet.

Die Stellplätze schießen in Holland wie Pilze aus dem Boden, was uns echt freut, denn das Land ist für Fahrradfahrer und Naturliebhaber echt toll!

Vorbei an historischen Kippbrücken ...

... und tollen mit Kanälen durchzogenen Orten ...

... erreichen wir das Naturschutzgebiet mit den vielen Beobachtungshütten ...

... die rege genutzt werden um Tiere zu beobachten.

Man sieht hier tausende Vögel und Wildpferde, die im sich im Sumpf aufhalten...

... und zottelige Rindviecher, die vielleicht mal einen Termin beim Friseur ihres Vertrauens abstimmen sollten ;-).

Abends genießen wir wieder die Terrasse vorm Womo und einen tollen Sonnenuntergang. Ein schöner Tag geht auch für die Bootseigner zu Ende!

 

Mehr Fotos in der nachfolgenden Galerie:

04.10.2014 Radtour durch die Natur und durch das Manövergebiet

Die Sonne scheint heute schon direkt nach dem Aufstehen (um 9:30 Uhr), aber der Wind ist heute deutlich aufgefrischt. Für eine Radtour in die Natur ist es ideales Wetter, zumals wir bei Gegenwind unser "Kraftwerk" dazuschalten können ;-).

Joy liebt es mittlerweile im Fahrradkörbchen mit zufahren, aber lange wird das im Lenkerkörbchen nicht mehr gehen. Nach dem Urlaub werden wir uns nach einem Anhänger umsehen müssen, denn auch wenn sie nach einen Lebensjahr etliche Kilometer neben dem Rad laufen kann (und will), für große Touren ist ein Anhänger unverzichtbar.

Die kleinsten Orte haben nicht nur eine Kirche, sondern meistens auch auch eine Windmühle...

... und oft verkauft man hier regionale Produkte. wie diese ...

... durchaus sehr nützlichen Teekannenwärmer aus Schafswolle ;-).

Die weitere Tour geht durch ein militärisches Manövergebiet, welches bis gestern wegen Schießübungen, die wir auch auf dem Stellplatz hören konnten, für die Öffentlickeit gesperrt war.

Man findet Natur pur und tolle Radwege hier und kommt irgendwann natürlich wieder am "Meer" aus.

Am Ende der Tour fahren wir in den Fischereihafen und genießen frischen Fisch, wie er besser nicht sein könnte.

Abends schauen wir "Wetten dass" und Joy findet die Hundewette ziemlich interessant!

05.10.2014 Stellplatzwechsel nach Anjum

Gestern Abend haben wir uns mit den Womo Nachbarn, Karin und Uwe, abgesprochen und wollen gemeinsam zum nächsten Platz nach Anjum zu fahren. Die beiden haben noch zwei Tage Zeit und wir wollen ja auch erst am Montag nach Hause fahren. Von dort wollen wir eine gemeinsame Radtour nach Doccum unternehmen.

Nachdem wir die V+E besucht haben, fahren wir gegen 10:30 Uhr die
7 KM bis nach Anju.

Die Stellplätze haben hier eine eigene gepflasterte Terrasse mit Wind- und Sichtschutz.

Auf dem gepflegten Rasen befinden sich Ausweichplätze und Picknickgarnituren. Mehr Bilder vom Platz in der Galerie!

Nach dem Frühstück holen wir die Fahrräder vom Heckträger und fahren durch Felder, Wiesen und entlang von Kanälen nach Doccum.

Der Ort ist schön, aber heute ist nicht viel los.

Wir genießen einen Kaffee in der Innenstadt und ....

.... und fahren auf direktem Weg zurück zum Stellplatz, da es leicht anfängt zu nieseln. Der hört aber bereits unterwegs wieder auf und so ...

... sitzen wir mit unseren Womo Nachbarn noch einige Zeit mit Plätzchen, Bier und Vino draußen. Schön war's!

Fotogallerie vom Platz - zum vergrößern bitte anklicken!

Gallerie von der Radtour und dem Besuch in Doccum

Stellplatzinfo:

Camperpark "It Tun-Hus", 9133 Anjum, Bantswei 1a

Gebühren: 10,00 € 1 Tag, 18,00 € 2 Tage, über 4 Tage 7,50 € / Nacht

15 Stellplätze auf Pflaster oder auf Wiese, V+E, WC, Strom, schnelles Wifi, Aufenthaltsraum im Stellplatzpreis enthalten.

Ortszentrum mit Gastronomie in 200 Meter Entfernung.

Ideal für Radtouren in die nähere Umgebung und zum angrenzenden Nationalpark Lauwersmeer.

Lauwersoog - Anjum 7 KM

06.10.2014 Rückfahrt und Fazit

Heute geht unsere Hollandtour zu Ende und so fahren wir um 10:00 Uhr über gut ausgebaute Nationalstrassen bzw. ein kleines Stück Autobahn nach Hause, wo wir mit einer ausgiebigen Frühstückspause gegen 13:30 Uhr einparken.

Anjum - Ibbenbüren 216 KM

Eine schöne Reise ist zu Ende. Man muß nicht immer nach Italien, Frankreich oder woanders hinfahren. Eine Reise zu unseren westlichen Nachbarn ist aufgrund der geringen Anreise sehr günstig und die Stellplätze schießen nur so aus dem Boden.

Vorbei sind die Zeiten wo man sich abends einen Campingplatz suchen musste, da es so gut wie keine Stellplätze gab. Das Übernachten im Wohnmobil ist zwar immer noch ausserhalb von gekennzeichneten Parkflächen verboten, aber diese Plätze findet man alle paar Kilometer.

Land und Leute gefallen uns sehr: Wir wurden stets freundlich und nett behandelt!

Man kauft zu unseren Preisen, teilweise noch günstiger Lebensmittel und Getränke ein und auch die Womobesatzungen, die nicht so gerne kochen, können sich gut und preiswert in den vielen Restaurants und Imbissbetrieben bekochen lassen.

 

Wir haben gerade mal 130,00 € für Diesel und 252,00 € für Stellplätze bzw. Campingplatzgebühren ausgegeben. Für Bootsmiete, Grachtenfahrt und S-Bahn Tickits in Amsterdam kommen noch einmal 84,00 € dazu.

Essen und Trinken listen wir nicht auf, denn das müssen wir Zuhause auch! Alles in Allem: Wir können dieses von Kanälen und Flüssen durchzogenen Land mit ganz viel Natur nur empfehlen!

 

Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Mit dem Womo nach ....!

 

Falls ihr Fragen habt, nutzt gerne unsere angegebene E-Mail Adresse oder hinterlasst eine Nachricht im Gästebuch!

 

Liebe Grüße

Edi & Wolfgang