Auf geht's nach Calais

Diesmal ist alles gut vorbereitet. Ich fahre noch kurz ins Büro um die wichtigsten Dinge abzusprechen und bereits gegen 10:30 Uhr können wir starten.

 

Wir fahren auf der A30 nach Holland, dann geht es weiter Richtung Belgien. Antwerpen ist immer ein Nadelöhr, doch dieses Mal kommen wir auf der Ringautobahn gut voran und selbst der Stau geplagte Kennedytunnel ist heute gut zu durchfahren. Wir hatten ursprünglich vor, hier irgendwo an der Schelde für heute Schluss zu machen.

Da es bis jetzt so gut geklappt hat, entscheiden wir uns jedoch, weiter zu fahren.

Kurz hinter der französischen Grenze verlassen wir die Autobahn, nachdem die Tanknadel auf "Leer" steht und sich der Bordcomputer lautstark beschwert. Bei der Restreichweite steht nur noch (----).

Jetzt wird Edi sichtlich nervös, aber wir kommen noch in den nächsten Ort und finden eine Supermarkttankstelle die für einen Liter Diesel 1,37 € verlangt.

Bei uns in Ibbenbüren war der Liter noch mit 1,53 € angeschlagen und so machen wir den Tank randvoll, um die nächsten 800 KM Ruhe zu haben.

Der war wirklich leer, denn wir tanken 88 Liter. Die nächste Ortschaft hätten wir nicht geschafft! "Puh!"

Hinweis für Frau Merkel: "Falls Sie das lesen, lassen Sie sich das mit der Mineralölsteuer mal von Ihrem französischen Kollegen "Hollandaise" ;-) erklären!!

Der hat kurzerhand die Mineralölsteuer um 10 Cent gesenkt, um die Autofahrer nicht noch weiter zu belasten. Auf die Idee kommt hier natürlich keiner!!

Sie dürfen sich aber natürlich weiterhin hier Tipps für Ihre nächste Campingtour mit Joachim holen!

Wir lassen die Politik mal besser da, wo sie hingehört - nicht hier!

Mit dem Tankstopp und einigen "Pinkelpausen" für Dustin (das ist unser Hund!) und Kaffeepausen für uns, sehen wir das Ortschild von Calais um 16:30 Uhr und parken unser Womo kurze Zeit später auf dem dortigen Stellplatz am Fährhafen ein.

Das ist nichts zum Erholen, aber wir beginnen und enden hier gerne unsere Frankreichtouren. Langweilig wird es nicht; Man hat, wenn man in der ersten Reihe steht (wir stehen) Blick nach links auf den großen Strand und sieht rechts die vielen Fährschiffe, die hier in einer guten Stunde den Hafen von Dover anlaufen.

Links vom Platz befindet sich der riesige Sandstrand mit den vielen Strandhütten ...

... und rechts der große Fährhafen ...

... wo pro Tag bis zu 400 Fähren an- und ablegen. (Wikiepedia)

Abends spazieren wir noch am endlosen Strand und genießen den schönen Sonnenuntergang.


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Ibbenbüren - Calais 520 KM