Fazit und Fakten:

Es war eine der schönsten Reisen, die wir unternommen haben. Die Atlantikküste war traumhaft und wir wären gerne dort geblieben, wenn es nicht diese schlechte Wettervorhersage gegeben hätte.

Wenn die Zeit begrenzt ist, das hört sich für fünf Wochen komisch an, überlegt man schon, ob man sich die nächsten 10 Tage mit Sturm und Regen rumschlägt.

Also war die Entscheidung zum Mittelmeer zu fahren, nicht die Schlechteste.

Wir werden die Atlantikseite wieder besuchen, vielleicht mal im Frühjahr oder im Herbst wenn das Wetter stabiler ist, obwohl wir von milden Wintern und Kamelienblüten im Dezember und Januar gelesen haben.

Die Mittelmeerküste ist dagegen eher langweilig, aber natürlich erheblich milder, was im Winter klar vorteilhafter ist.

Wetter:

An der Atlantikseite (Frankreich/Spanien) war es in der ersten Woche außerordentlich mild und sonnig. Besonders im Baskenland war es richtig warm.

In Galicien hatten wir leider einen Wetterumschwung mit starkem Sturm und immer wieder Regen.

Die Mittelmeerregion war recht mild und sehr regenarm, aber im Gegensatz zum letzten und besonders zum vorletzten Winter war es deutlich kälter. Da hatten Temperaturen von mehr als 20 °C, die wir in diesem Jahr kaum erreicht haben.

An windstillen und sonnigen Tagen konnte man sich aber auch in diesem Jahr mit leichten Sommersachen in die Sonne setzen.

Kosten:

Das ist eigentlich ein Punkt den ich hier weglassen wollte, aber wir werden immer wieder danach gefragt, bzw. viele haben die Vorstellung, dass so eine Reise etliche Tausend Euro kostet.

 

Die werden sich wundern, denn wenn man ein Wohnmobil hat, hält sich das ziemlich in Grenzen.

 

Deswegen hier ein paar Zahlen:

Wir sind 5.701 KM gefahren und das teuerste sind natürlich die Kosten für Kraftstoff.

Dann kommen noch leider die Autobahngebühren hinzu, die sich bei dieser Reise in Grenzen hielten, da wir für die Anfahrt fast keine Maut bezahlt haben.

Stellplatz- bzw. Campingplatzgebühren müssen auch bezahlt werden und das Internet im Ausland verschlingt auch noch einen Teil, denn wir müssen beruflich per E-Mail erreichbar sein, um gewisse Entscheidungen zu treffen, oder zumindestens Informationen zu erhalten. Kommen noch Gaskosten, obwohl wir zuhause wesentlich höhere Heizkosten gehabt hätten.

Essen und Trinken müssen wir zuhause auch und deswegen rechnen wir diese Kosten nicht mit, zumal die Lebenmittel in Frankreich und Spanien preislich unter unserem Niveau liegen und wir fast nur selber kochen.


Kostenaufstellung für fünf Wochen Urlaub:

 

Kraftstoff:                     910,00 €

Maut:                            130,00 €

Internet:                         80,00 €

Stellplatzgebühren:        270,00 €

Gasflaschen:                   65,00 €

 

Gesamtausgaben:   1.455,00 €

Überrascht? Wir waren es!