13.12.2013 Die letzen Kilometer in Frankreich und die ersten in Spanien

Das einzige was wir in der Nacht hören war das Rauschen der Wellen. Morgens gegen 09:30 Uhr fahren wir zur Entsorgung und dann nach Biarritz. Eine tolle Stadt mit wunderschönen alten Villen und mondänen Hotels.

Wir schauen uns den Stellplatz in Biarritz kurz an....

.... und gehen an den nahen Strand. Für 10,00 € inkl. Strom und V+E wäre der eine gute Alternative.

Wie man auf dem Foto erkennen kann zieht sich der Himmel zu, aber es bleibt trocken und mild.

Wir wollen heute nach Spanien. Genauer, nach Hondarribia, den ersten Ort hinter der Grenze. Hier soll es laut der holländischen Stellplatz App "Camper Contact" einen Platz direkt am Meer geben. Den schauen wir uns an!

Nach dem wir den Yachthafen durchquert haben, müssen wir leider feststellen, dass der Platz sich doch schon im "Winterschlaf" befindet.

Direkt im Hafen und am Sandstrand haben wir eben Wohnmobile gesehen. Das werden wir untersuchen.

Auf einer Landzunge in einer Sackgasse stehen zwei französische Womo's. Wir stellen uns dazu und der Kollege des nächsten Mobils erklärt uns, dass er hier schon seit 4 Tagen steht. Da die Polizei hier oft Streife fährt und nichts zu meckern hatte, wird das offensichtlich im Winter geduldet.

Nachdem wir unser verspätetes Frühstück eingenommen haben, gehen wir in den schönen Ort.

Um in die obere Altstadt zu kommen gibt es drei Möglichkeiten: Man nimmt einen Aufzug, nimmt die Rolltreppen im Freien oder man geht zu Fuß.

Wir gehen zu Fuß! Nein, nicht weil wir sportlich sein wollen, sondern weil wir erst oben sehen, dass es diese Möglichkeiten gibt ;-).

Wir finden eine schöne ...

.... und sehr saubere Altstadt vor.

Wir finden die besagten Rolltreppen ....

.... und fahren in drei Etappen noch mal hoch ;-).

Beim Runterfahren sehen wir diesen Balkon.

Der Bewohner hat nicht nur einen Vogel, sondern gleich 6 ;-)))


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Anglet - Hondarribia 38 KM

12.12.2013 Anglet bei Biarritz

Der Bäckerwagen hupt gegen 09:00 Uhr. Zeit zum aufstehen. Edi holt ein frisches Baquette und wir trinken erst mal einen Kaffee.

Dann geht es von den Ausgleichskeilen und ich rolle das Stromkabel auf die Kabelrolle. Gegen 10:00 Uhr sind wir abfahrtbereit und fahren zum Ausgang. Parkplatzkarte in den Automaten und mit der Scheckkarte bezahlen und weiter geht's. Denkste! Der Automat geht auf Störung. Was nun?

Ein hilfsbereiter Franzose ruft die Hotline der Policia Municipale an und 15 Minuten später parkt ein Polizeiwagen vor dem Kassenhäuschen und schließt den Kassenautomaten auf. Kurz reseten und dann müsste es gehen.

Nach weiteren 10 Minuten öffnet sich dann die Schranke, nachdem wir mit der EC-Karte 16,00 € für zwei Nächte bezahlt haben.

Diese Baustellenampeln sind uns schon öfter in Frankreich aufgefallen. Man kann auf die Sekunde genau sehen, wann es grün wird. Also Motor aus! Sehr vorbildlich!!

Wir schauen uns unterwegs noch den Stellplatz in Capbreton an. Hier finden wir einen tollen Strand vor. Der Stellplatz ist im Sommer sicher perfekt, denn er liegt direkt in den Dünen. Wir haben noch nicht eingekauft und es ist uns für einen Übernachtungsstopp noch zu früh. Wir fahren weiter nach Bayonne, füllen beim Lidl unsere Voräte auf und fahren ein Stück durch Biarritz um dann nach Anglet abzubiegen. Der dortige Stellplatz liegt direkt am Strand und man ist nach einem guten Kilometer an der Strandpromenade von Biarritz.

Wir benötigen je zwei Keile um die schräge Lage auszugleichen und gehen dann an den Strand.

Der schöne Sandstrand geht so weit das Auge reicht.

Perfekte Wellen locken natürlich Wellenreiter(innen) an....

... die auf die perfekte Welle warten ...

... und die auch manchmal finden.

Zurück am Stellplatz scheint noch die Sonne ....

.... und um 16:00 Uhr ist es noch schön warm.

Stellplatzinfo:

Aire de Camping-Car Des Corsaires, Boulevard des Plages,

64600 Anglet

Gebühren: im Winter keine, sonst zwischen 6,00 und 10,00 € je nach Saison

V+E gratis, Toplage unmittelbar am Strand (150 Meter)

Birraritz ist nur 4 KM entfernt!


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Mimizan-Plage - Capbreton - Anglet 105 KM

11.12.2013 Mimizan-Plage

Heute haben wir bis 09:00 Uhr geschlafen. Es sind nur 3°C Grad, aber die Sonne scheint ungetrübt vom Himmel und so wird es mittags wieder angenehm warm.

Wir holen die Fahrräder vom Heckträger und fahren nach Mimizan Stadt, wo unsere Vorräte in einem neuen E'Leclerc aufgefüllt werden. Der halbe Markt ist noch eine Baustelle, aber man kann ahnen das der topmodern wird.

 

Man findet überall gute Radwege, die teilweise durch den Wald führen und meistens fern ab von irgendwelchen Hauptstraßen liegen.

 

Zurück am Stellplatz packen wir die Lebensmittel aus und fahren mit den Rädern durch den Ort.

Diese Surferinnen hatten ihren Spaß in den stets vorhandenen Wellen des Atlantiks.

Heute haben wir wieder Traumwetter; Zwar liegen die Höchsttemparaturen nur bei 15°C im Schatten, aber es ist wolkenlos und im Windschatten total warm.

Gegen 16:30 Uhr gehen wir zum Strand.

Wir genießen den Sonnenuntergang mit einem Glas rotem Traubensaft und machen es uns anschließend im Womo gemütlich.

Morgen wollen wir weiter Richtung Süden fahren.

10.12.2013 An der französischen Atlantikküste bis nach Mimizan-Plage

Bis 07:00 Uhr war sehr ruhig auf dem Parkplatz in Arcachon. Danach wurde es rummeliger, aber wir konnten trotzdem bis 09:00 Uhr gut schlafen.

Wir nutzten die kostenfreie V+E und füllten den Wassertank bis zum Rand auf.

 

Danach entschlossen wir uns an der Küste weiter zu fahren. Die Düne von Pilat wollten wir unbedingt besuchen.

Bereits um 10:30 Uhr rollen wir auf den Parkplatz und müssen ein Tickit ziehen. 2,00 € für max. 4 Stunden finden wir völlig ok.

Wir frühstücken erst einmal und dann ziehen wir die Wanderstiefel an. Besser ist das, denn die Holztreppe, die im Sommer montiert wird, ist nicht mehr da.

Bereits hier unten müssen wir uns durch losen Sand "kämpfen"; Weiter oben wird es richtig steil und rutschig.

Mit jedem Schritt sackt man wieder 2/3 zurück. Es wird immer steiler und so sind wir froh, als wir den Dünengipfel erreichen. Puuh, das war echt anstrengend!

Oben angekommen haben wir einen tollen Blick auf die Lagune von Arcachon.

Übrigens, die Düne ist die größte Wanderdüne in Europa; Sie ist 110 Meter hoch und wandert jedes Jahr ca. 5 Meter. Man sieht halb begrabene Bäume und an der Ostseite befinden sich Holzhäuser. Die kann man bestimmt günstig kaufen :-))).

OK, in spätestens fünf Jahren muss man sich eine neues Haus kaufen oder mieten.

Keine Chance mit allen Baggern der Welt; Die sind nicht zu retten!

Wir fahren ein Stück weiter südlich und orientieren uns an der ProMobil Stellplatzt App; Die signalisiert uns in Mimizan-Plage einen guten Stellplatz hinter einer Düne.

Volltreffer: Der Platz ist gut besucht (ca. 25 Womos), aber zu 2/3 noch frei. Er liegt windgeschützt  hinter eine Düne und nahe am Ortskern. Hier befinden sich schon die ersten Wohnmobile, die hier überwintern. Es sind 16 Grad im Schatten und durch die Düne nahezu windstill.

Wir genießen den Sonnenuntergang bis es "zischt".

Der Mond ist auch sehr klar zu sehen. Bei genauem Hinsehen kann man sogar die Krater erkennen.

Stellplatzinfo:

40200 Mimizan-Plage, Rue de Lacs

80 Stellplätze hinter einer hohen Düne, asphaltierter Untergrund, 200 Meter zum Ortskern, Toller Strand direkt vor der Tür, bzw. hinter der Düne.

Gebühren: 8:00 € inkl. allem! V+E, Strom, Müllentsorgung

Ganzjährig nutzbar, im Sommer 15,00 € (jeden Cent wert!)


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Arcachon - Mimizan Plage 72,8 KM