Zweiter Weihnachtstag und ein Ausflug in die Berge

In der vergangenen Nacht hat es für uns in Spanien das erste Mal geregnet.

Als wir gegen 8:30 Uhr die Verdunkelungsrollos hochziehen, lacht aber wieder die Sonne :-). So möchten wir es haben!

Um 10:00 Uhr starten wir zu einem Ausflug in die Berge.

Wir schauen uns heute Guadalest und den gleichnamigen Stausee an.

Von Calpe fahren wir Richtung Altea und wollen kurz vorher rechts in die Berge abbiegen. Da die Tankanzeige kurz vor diesem Abzweig auf Reserve geht, entscheiden wir uns, erst einmal in Altea zu tanken. Wir tanken den Smart randvoll und zahlen nur 34,oo €. Da hätten wir zu Hause über 50,oo € bezahlt.

Es geht immer höher und die Straße wird immer kurviger und so "zuckeln" wir von Serpentine zu Serpentine zum berühmten Ort, der sich auf 600 Meter Höhe befindet.

Von weitem sehen wir den Ort und dort angekommen, parken wir auf dem komunalen Parkplatz im Ortszentrum und zahlen gerne die 2,oo € Tagesgebühr.

Da wir im Schatten parken, kann unser Hund Dustin im Auto die Wartezeit verschlafen, was er gerne macht!

Von vielen Gassen aus sieht man den weißen Glockenturm (Türmchen).

An einem schönen Palmengarten geht es immer höher zu der historischen Altstadt.

Natursteinwege ermöglichen uns den Aufstieg und schon bald tauchen die nächsten Souveniershops auf.

Man hat hier eine tolle Aussicht auf die gewaltigen Gebirgsketten und dem türkisfarbenen Stausee in der Tiefe.

Dies ist übrigens der einzige Zugang zur Altstadt. Unten auf dem Parkplatz angekommen wissen wir, dass wir mit dem frühen Besuch gut beraten waren. Busse laden eine Unzahl von Touristen aus und auch der Pkw Parkplatz ist gut gefüllt.

Wir fahren etliche Kurven und Höhenmeter hinab, nehmen den Abzweig zum Stausee und parken nach fast 2 KM auf dem Parkplatz an der Staumauer um diese zu besichtigen.

Da wir Dustin mit dabei haben, können wir keine Wanderung entlang des Stausees machen, denn das soll sehr schön sein!

Wir kurven weiter Richtung Küste hinab, als wir diese Netze entdecken, die über beträchtliche Flächen von "Plantagen" gespannt wurden???

Nachtrag: Im Reiseführer und im Internet steht, dass diese Gegend für den Anbau einer Frucht namens "Nispelos", in Deutschland als "Mispellinos" bekannt ist und dass die Netze den Reifungsprozess begünstigen. Wir kennen die Früchte nicht!

Dustin hat die Tour in seinem gemütlichen Nest genossen und meistens hat er aus dem Heckfenster geschaut, aber auch viel geschlafen.

Zurück am Stellplatz entscheiden wir uns noch zu einer Strandwanderung.

In der Abendsonne sind die Farben besonders schön.

Der Hafen mit der Fischhalle kommt in Sicht und da die Fischerboote gerade einlaufen, schauen wir uns die "Beute" an.

.... und ab in Fischhalle.

Frischer geht nicht! ... Das Preisschild bewegt sich, da die Gambas noch leben!

Die Abendsonne wird gleich verschwinden ... wir auch. Als wir auf dem Stellplatz ankommen ist es bereits dunkel.